Schon seit dem Altertum wird der Wind genutzt um Arbeit zu verrichten. Luft, die sich hinreichend schnell bewegt, kann Segelboote antreiben oder Flügelräder drehen. Eine Drehbewegung kann einen Generator antreiben, der wiederum Strom erzeugt.
Vorteil: Wind steht von Natur aus zur Verfügung und kostet nichts. Es gibt auch kein Entsorgungsproblem.
Nachteil: Wind steht nicht gleichmäßig zur Verfügung. Die Luftgeschwindigkeit reicht von null bis weit über 120 km/h, die Richtung der Luftgeschwindigkeit wechselt.

Windenergienutzung im Vergleich zu Wärmekraftwerken - Kostenvorteil?


Für alle Kraftwerke sind wie bei anderen Industrieanlagen über den gesamten Lebenszyklus die Kosten zu beachten. Aufbaukosten, Unterhaltskosten, Rückbaukosten, Entsorgungskosten fallen grundsätzlich an.
Bei Wärmekraftwerken muss der Energieträger (Kohle, Öl, Gas, Uran) eingekauft werden und nach dem Abbrand entsorgt werden: Energieträgerkosten, Entsorgungskosten.

Offensichtlich haben Windenergieanlagen ebenso wie Wasserkraftanlagen bezüglich der Anzahl der Kostenposten einen Vorteil. Und: Es gibt Fördergelder vom Staat.



Bedenkliches:
- Die Atomindustrie hat die Rückbau- und Entsorgungskosten nicht wirklich einberechnet.
- Wie verhält sich die Windindustrie?